Geschichte

Wichtige Stationen in der Unternehmensgeschichte

Sandburgprinzip - Firmengeschichte der DEGAS - Kurzfassung

Sandburgprinzip - Firmengeschichte der DEGAS - Kurzfassung
Sandburgprinzip - Firmengeschichte der DEGAS - Kurzfassung

1976 bis 1980

  • Rainer Tepasse, seines Zeichens ein Experte auf dem Fachgebiet der Arbeitssicherheit und der komplexen Auswirkungen in Richtung Umwelt und Anlagensicherheit für Baustellen, Immobilien und Betriebe, gründete 1976 ein Ingenieurbüro am Bornhagenweg.
  • Das Unternehmen bekam bundesweit Aufträge für erste Großbaustellen (z.B. Müllverbrennungsanlage in Berlin-Britz und andere Bauwerke als erster überbetrieblicher sicherheitstechnischer Dienst).
  • Innerhalb von 2 Jahren wurde das Angebot auf Umweltanlagensicherheit im Betrieb und auf Baustellen ausgeweitet.
  • Die Mitarbeiterzahl wuchs bis 1980 auf 20 Mitarbeiter an.

1980 bis 1990

  • Große Störfälle wie Bopal (1984), Sandoz (1986) und Tschernobyl(1986) machten deutlich, dass die betriebliche Anlagensicherheit in den bisherigen Gesetzen, Verordnungen, Arbeitshilfen und Ausrichtungen an den Hochschulen, ungenügend untersucht waren.
  • Mit einer Anschubfinanzierung von fünf Mio. DM erhielt die Ingenieurgruppe Tepasse, nach Zustimmung des Abgeordnetenhauses von Berlin und Senatsbeschluss, den Auftrag den Aufbau der “deutschen Gesellschaft für Anlagensicherheit” (DEGAS e.V. Berlin) vorzunehmen.
  • Die DEGAS führte für den Bausenator, Innensenator, Katastrophenschutz, die Berliner Feuerwehr und private große Industriefirmen bisher nicht dagewesene Sicherheitsanalysen durch. An explosionsgefährdeten Standorten wurden Untersuchen mit spektakulären Ergebnissen unternommen, womit die Stunde des Riskmanagements geboren war.
  • Im Jahre 1986 kam das Problem des stark gesundheitsgefährdenden Baustoffes Asbest an die Öffentlichkeit. Daraufhin gelang es dem Unternehmen, mit einem bundesweit ausgesuchten Expertenteam für den Westberliner Senat ein nachvollziehbares Konzept zu entwickeln, wie in derartigen Fällen fachgerecht Asbestsanierungen durchzuführen sind. Diese Methoden, Vorschläge und Konzepte fanden ihren Niederschlag in dem Asbesthandbuch” für Sanierungen etc. unter der technischen Richtlinie TRGS 517 und später 519.

1990 bis 2005

  • Mit der Wiedervereinigung bekam ATD/Tepasse den Zuschlag der Bewertung des Palastes der Republik. 1990 nach der Wende beteiligte sich die DEGAS am Aufbau Ost, indem sie für spektakuläre Industriebewertungen in der DDR, zur Unterstützung der Treuhand Altlastenmanagement, und Sanierungsmethoden für Industrieunternehmen eingesetzt wurde.
  • Weitere Großprojekte waren die Projektsteuerung der BAB 100 (4 Mio. DM), die Asbestsanierung des Palastes der Republik (120 Mio. DM) und der Auftrag das Modell für Klein- und Mittelbetriebe der Maschinenbauberufsgenossenschaft Düsseldorf arbeitssicherheits- und umwelttechnisch zu betreuen. Hinzu kam die Betreuung der 5.000 Maschinenbaubetriebe mit vier Millionen Arbeitnehmern auf dem Territorium der alten DDR.
  • Das Unternehmen war ebenso Gedankenführer bei der Umsetzung der EG-Richtlinie “Sicherheitskoordination für Baustellen”, für die ebenfalls ein Handbuch herausgegeben wurde.
  • Das Unternehmen beschäftigt zu Spitzenzeiten über 120 Ingenieure.

Ab 2005 - 2013

  • Die Erfahrungen aus Forschung, Entwicklung und Politik wirken sich weiterhin positiv in Auftragszuwächsen und Personaleinstellungen aus.
  • Die größten Projekte sind neben der Betreuung des Globalplayers Coca Cola AG, die Sicherheitskoordination des Tunnels in Düsseldorf Wehrhahnlinie, die Sicherheitskoordination (Ü-SiGeKo) des Flugahfens BER, die Sicherheitskoordination der Staatsbibliothek in Berlin, die Asbestsanierung des Mittelstufenzentrums Monumentenstraße, die Betreuung der Baufirmen im Projekt “Tunnel Leipzig”, die Betreuung der Schlösser und Burgen in Sachsen, die Betreuung der Berliner Feuerwehr, den Rahmenvertrag Nord EK, die Betreuung der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, den Rahmenvertrag des Gebäudemanagements Schleswig-Holstein und die Beratung sowie Betreuung von ca. 2000 Betrieben bundesweit.